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Hammermühlen-Auswuchtrechner
Prüfen Sie, ob Ihre Hammeranordnung ausgewuchtet ist. Geben Sie die Hammermassen für jede Position und Scheibe ein, um die Unwucht zu berechnen und Empfehlungen zur Umverteilung zu erhalten.
Ergebnisse
Gleichgewichtsprinzip
Bei einem Rotor mit N äquidistanten Umfangspositionen besitzt jede Position eine Winkelrichtung. Die Vektorsumme aller Massen-Richtungs-Vektoren sollte idealerweise null sein:
Wo Mi ist die Gesamtmasse an Position i, und θi = (i-1) × 360°/N ist die Winkelposition.
Ungleichgewichtsvektor
Die Größe von U stellt die resultierende Unwucht in kg dar. Hat der Rotor den Schwerpunktradius R, so beträgt das statische Unwuchtmoment U × R (in kg·mm).
Ausgewogenheitskriterium
Ein Hammerrotor gilt als ausreichend ausgewuchtet, wenn:
- Maximale Positionsdifferenz < 2% der Gesamtmasse des Hammers
- Bei 2-Positionen-Rotoren gilt: Die gegenüberliegenden Positionen müssen die gleiche Gesamtmasse aufweisen.
- Bei 4-Positionen-Rotoren: Die Paare (1,3) und (2,4) sollten übereinstimmen.
- Für 3 und 6 Positionen: Eine Vektorsummenprüfung ist unerlässlich.
Praktisches Beispiel
Position 1: 5,0 + 5,0 + 5,0 + 5,0 = 20,0 kg
Position 2: 5,0 + 5,0 + 5,0 + 5,0 = 20,0 kg
Position 3: 5,0 + 5,0 + 5,0 + 5,0 = 20,0 kg
Position 4: 5,0 + 5,0 + 5,0 + 5,0 = 20,0 kg
Gesamt = 80,0 kg, Max. Differenz = 0,0 kg (0%) → Ausgewogen ✓
⚠️ Hinweis: Dieser Rechner prüft lediglich die statische Auswuchtung (Gewichtsverteilung). Die dynamische Auswuchtung hängt zusätzlich von der axialen Massenverteilung ab. Für schnelllaufende Rotoren wird eine professionelle Auswuchtung mit Schwingungsmessung empfohlen.
Professionelles Auswuchten von Rotoren für Hammermühlen und Brecher. Dynamisches Auswuchten vor Ort reduziert Vibrationen um 80–951 TP3T. In über 50 Ländern im Einsatz.