Kostenloses Ingenieurwerkzeug — #029
Toleranz beim Auswuchten flexibler Rotoren
Berechnen Sie die Unwuchttoleranz pro Betriebsart für flexible Rotoren gemäß ISO 21940-14. Geben Sie die Rotormasse, die maximale Drehzahl, den Auswuchtgrad und die Anzahl der flexiblen Betriebsarten ein.
Ergebnisse
Zulässiges Gesamtungleichgewicht
Entspricht ISO 21940-11 (Basisnorm für starre Rotoren):
Toleranzverteilung pro Modus
Bei flexiblen Rotoren verteilt sich die Gesamttoleranz auf den Starrkörpermodus (niedrige Drehzahl) und die einzelnen flexiblen Modi. Ein gängiges technisches Vorgehen:
Dabei ist N die Anzahl der flexiblen Moden + 1 (Starrkörpermode). Jede Mode erhält einen gleichen Anteil des gesamten Ungleichgewichtsbudgets.
Korrekturebenen
Für Nbiegen Bei flexiblen Modi beträgt die Mindestanzahl an Korrekturebenen:
Gegeben: m = 500 kg, n = 8000 U/min, G2.5, 2 flexible Modi
ω = 2π × 8000/60 = 837,76 rad/s
epro = 2,5 × 1000 / 837,76 = 2,984 μm
Ugesamt = 2,984 × 500 = 1492 g·mm
Pro Modus = 1492 / 3 = 497 g·mm (3 Modi: 1 starr + 2 flexibel)
Benötigte Flugzeuge: 2 + 2 = 4 Korrekturebenen
⚠️ Hinweis: Das Modell der gleichmäßigen Massenverteilung ist ein vereinfachter Ansatz. In der Praxis kann die modale Massenverteilung abweichen, und die tatsächlichen Toleranzen sollten durch eine Rotordynamikanalyse überprüft werden.
Auswuchten flexibler Rotoren im Feld. Mehrebenen-Auswuchtunterstützung mit professionellen Instrumenten. In über 50 Ländern im Einsatz.