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Defektfrequenz-Rechner für Riemenantriebe
Berechnen Sie die Riemenfrequenz, die Frequenzen der Antriebs- und Abtriebswelle, das Übersetzungsverhältnis und die Riemenharmonischen für Keilriemen- und Zahnriemenantriebe.
Ergebnisse
Riemenharmonien
| Harmonisch | Frequenz (Hz) | CPM | Hinweis |
|---|
Peitschen-/Flatterbereich: —
Riemenfrequenz
Die Riemenfrequenz gibt an, wie oft ein einzelner Punkt auf dem Riemen eine vollständige Umdrehung (Schleife) vollzieht. Sie ist immer untersynchron (niedriger als die Wellendrehzahl):
- D₁ — Durchmesser der Antriebsscheibe (mm)
- n₁ — Drehzahl der Antriebswelle (U/min)
- Lb — Gesamtlänge des Riemens (mm)
Wellenfrequenzen
Indikatoren für Riemenfehler
Ein Defekt am Riemen (Riss, harte Stelle, fehlendes Stück) erzeugt Vibrationen mit der Riemenfrequenz und ihren Oberschwingungen:
- 1× Riemenfrequenz — Einzelfehler, Riemenverbindung, Riemenspleiß
- 2× Riemenfrequenz — zwei um 180° versetzte Defekte oder Riemenresonanz
- 3× Riemenfrequenz — mehrere Defekte, starker Verschleiß
Riemenschlagen und Flattern
Riemenschlagen oder Riemenflattern tritt bei Frequenzen zwischen den Frequenzen der Antriebs- und Abtriebswelle auf. Häufige Ursachen sind unzureichende Riemenspannung, übermäßiger Riemenverschleiß oder falsch ausgerichtete Riemenscheiben. Der Frequenzbereich des Riemenschlagens wird durch die Abtriebsfrequenz (untere Grenze) und die Antriebsfrequenz (obere Grenze) begrenzt.
Gegeben: D₁ = 150 mm, D₂ = 300 mm, Lb = 2000 mm, n₁ = 1450 U/min
Riemenfrequenz = π × 150 × 1450 / (60 × 2000) = 5,69 Hz
Treiberfrequenz = 1450 / 60 = 24,17 Hz
Angesteuerte Frequenz = 1450 × 150 / (300 × 60) = 12,08 Hz
Geschwindigkeitsverhältnis = 150 / 300 = 0.50
⚠️ Hinweis: Die Riemenfrequenz ist stets niedriger als die Frequenzen beider Wellen. Weist Ihr Spektrum Spitzenwerte unterhalb der Wellendrehzahl auf, die keine ganzzahligen Bruchteile darstellen, deutet dies auf riemenbedingte Probleme hin.
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