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Motorschlupf- und Drehzahlrechner
Berechnen Sie die Synchrondrehzahl, die tatsächliche Drehzahl, den Schlupf in Prozent und die Schlupffrequenz für Induktionsmotoren. Geben Sie die Drehzahl ein, um den Schlupf zu ermitteln, oder geben Sie den Schlupf ein, um die Drehzahl zu ermitteln.
Ergebnisse
Synchrongeschwindigkeit
Die Synchrondrehzahl des rotierenden Magnetfelds in einem Induktionsmotor:
- f — Netzfrequenz (Hz): 50 Hz oder 60 Hz
- P — Anzahl der Pole
Beleg
Der Motorschlupf ist die relative Differenz zwischen Synchrondrehzahl und tatsächlicher Rotordrehzahl:
Tatsächliche Geschwindigkeit aus dem Schlupf
Schlupffrequenz
Die Frequenz der im Rotor induzierten Ströme:
Referenz für Synchrondrehzahlen
| Polen | 50 Hz (U/min) | 60 Hz (U/min) |
|---|---|---|
| 2 | 3000 | 3600 |
| 4 | 1500 | 1800 |
| 6 | 1000 | 1200 |
| 8 | 750 | 900 |
| 10 | 600 | 720 |
| 12 | 500 | 600 |
Praktisches Beispiel
Gegeben: f = 50 Hz, P = 4 Pole, Nenndrehzahl = 1450 U/min
Ns = 120 × 50 / 4 = 1500 U/min
s = (1500 − 1450) / 1500 × 100 = 3.33%
fBeleg = 3,33/100 × 50 = 1,67 Hz
fRotor = s × f = 0,0333 × 50 = 1,67 Hz
Tipp: Die Gleitfrequenz ist ein wichtiger Indikator in der Schwingungsanalyse. Eine charakteristische Schwingung bei der doppelten Gleitfrequenz (2 × f)Beleg) Seitenbänder um die Netzfrequenz deuten oft auf Probleme mit den Rotorstäben in Induktionsmotoren hin.
⚠️ Hinweis: Die auf dem Typenschild angegebene Drehzahl entspricht der Volllastdrehzahl. Bei Teillast ist die tatsächliche Drehzahl höher (geringerer Schlupf). Im Leerlauf beträgt der Schlupf typischerweise 0,5–11 TP3T.
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