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Rechner für die kritische Federgeschwindigkeit
Berechnen Sie die kritische Stoßfrequenz einer Schraubendruckfeder – die Resonanzfrequenz, bei der sich stehende Wellen entlang der Windungen bilden und ein Stoßen verursachen.
Ergebnisse
Stoßfrequenz
Die kritische Stoßfrequenz einer Schraubendruckfeder (freie-freie Randbedingung, Grundschwingung):
- D — Drahtdurchmesser (m)
- D — mittlerer Spulendurchmesser (m)
- nₐ — Anzahl der aktiven Spulen
- G — Schermodul des Drahtmaterials (Pa)
- ρ — Drahtmaterialdichte (kg/m³)
Federsteifigkeit
Federindex und Lastfrequenz
Der Federindex C sollte bei praktischen Federkonstruktionen typischerweise zwischen 3 und 15 liegen.
Praktisches Beispiel
Gegeben: d = 5 mm, D = 30 mm, nₐ = 7, Federstahl (G = 79,3 GPa, ρ = 7850 kg/m³)
√(G / 2ρ) = √(79,3×10⁹ / (2 × 7850)) = 2247,4
f_surge = 0,005 / (2π × 7 × 0,030²) × 2247,4 = 283,9 Hz (17.032 U/min)
k = 79,3×10⁹ × 0,005⁴ / (8 × 0,030³ × 7) = 32,8 N/mm
C = D/d = 30/5 = 6.0 (gut, im Bereich von 3–15)
f_loaded = 283,9 / 2 = 142,0 Hz
⚠️ Faustregel: Die Stoßfrequenz sollte bei Ventilfedern mindestens das 13-fache und bei allgemeinen industriellen Anwendungen das 15- bis 20-fache der Betriebsfrequenz betragen.
Professionelle, tragbare Auswuchtgeräte, Schwingungsanalysatoren und Zustandsüberwachungssysteme werden in über 50 Ländern eingesetzt. Sie dienen der Diagnose von Federresonanzen und der Auswuchtung rotierender Maschinen vor Ort.