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Wellenrundlaufrechner
Berechnen Sie den zulässigen Rundlauf der Welle (TIR – Total Indicator Reading) anhand der Auswuchtgüteklasse und der Betriebsdrehzahl. Vergleichen Sie den gemessenen Rundlauf mit den Grenzwerten nach ISO 21940.
ISO 21940-11
TIR / Exzentrizität
Bestanden/Nicht bestanden-Prüfung
Ergebnisse
Zulässiger TIR-Wert (Gesamtanzeigewert)
—
Zulässige Exzentrizität (e_per)
—
Äquivalentes Ungleichgewicht (U_per)
—
Winkelgeschwindigkeit ω
—
Ausgewogene Note
—
Zulässige Exzentrizität
Ausgehend von der Balancequalitätsklasse G und der Betriebsgeschwindigkeit:
- G — Auswuchtgütegrad (mm/s)
- n — Betriebsdrehzahl (U/min)
- ω — Winkelgeschwindigkeit (rad/s) = 2πn/60
Gesamtanzeige
Die mit einer Messuhr gemessene Totalreflexionsrate (TIR) ist das Doppelte der Exzentrizität (Spitze-zu-Spitze):
Äquivalentes Ungleichgewicht
Praktisches Beispiel
Beispiel – Pumpenwelle G6.3 bei 3000 U/min
Gegeben: Drehzahl = 3000 U/min, Güteklasse = G6.3, Masse = 45 kg, Durchmesser = 40 mm
ω = 2π × 3000 / 60 = 314,16 rad/s
epro = 6,3 × 1000 / 314,16 = 20,05 μm
TIR = 2 × 20,05 = 40,1 μm
Upro = 20,05 × 45 = 902,3 g·mm
Referenztabelle für zulässige Auslaufstrecken
| Klasse | Drehzahl (RPM) | epro (μm) | TIR (μm) |
|---|---|---|---|
| G6.3 | 750 | 80.2 | 160.4 |
| G6.3 | 1500 | 40.1 | 80.2 |
| G6.3 | 3000 | 20.1 | 40.1 |
| G2.5 | 3000 | 7.96 | 15.9 |
| G2.5 | 6000 | 3.98 | 7.96 |
| G1.0 | 6000 | 1.59 | 3.18 |
| G1.0 | 12000 | 0.80 | 1.59 |
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