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Rechner für weiche Füße

Prüfen Sie die Maschinenrahmenverformung, indem Sie an jedem Fuß die Messwerte einer Messuhr ablesen. Ermitteln Sie den am stärksten nachgiebigen Fuß, bestimmen Sie die erforderlichen Ausgleichsscheiben und überprüfen Sie die zulässigen Grenzwerte.

4 oder 6 Fuß Bestanden / Verwarnt / Nicht bestanden Empfehlung für Unterlegscheiben
Schnellvoreinstellungen

Ergebnisse

Am schlimmsten betroffenen Fuß identifiziert
Gesamtstatus
Empfohlene Unterlegscheibe
FußMesswert (mm)Messwert (μm)StatusUnterlegscheibe erforderlich

Was ist Weichfuß?

Ein weicher Fuß entsteht, wenn ein oder mehrere Maschinenfüße keinen vollständigen, ebenen Kontakt zur Grundplatte oder zum Fundament haben. Beim Anziehen der Befestigungsschraube an diesem Fuß verformt sich das Maschinengestell, wodurch innere Spannungen entstehen, die zu einer Fehlausrichtung von Lagern und Dichtungen führen.

Akzeptanzkriterien

LektüreStatusAktion
< 0,05 mm (50 μm)PASSIERENAkzeptabel – keine Korrektur erforderlich
0,05 – 0,10 mm (50–100 μm)WARNUNGMarginal – Korrektur empfohlen
> 0,10 mm (100 μm)SCHEITERNÜbermäßig – muss vor der Ausrichtung korrigiert werden

Arten von Kippfüßen

  • Paralleler (Spalt-) Weichfuß — Gleichmäßiger Spalt unter dem Fuß. Verursacht durch fehlende oder falsche Unterlegscheiben. Behebt sich durch Hinzufügen flacher Unterlegscheiben, die der Spaltgröße entsprechen.
  • Eckiger weicher Fuß — Keilförmiger Spalt, wo der Fuß auf einer Kante kippt. Verursacht durch nicht parallele Bearbeitung. Behebt sich mit konischen oder gestuften Unterlegscheiben.
  • Federnder (reaktiver/induzierter) weicher Fuß — verursacht durch äußere Kräfte wie Rohrspannung, Leitungsspannung oder das Klemmen von Dübelstiften. Der Fuß erscheint plan, aber der Rahmen gibt nach. Die Ursache der äußeren Kraft muss behoben werden.

Messverfahren

  1. Ziehen Sie alle Maschinenfußschrauben mit dem normalen Drehmoment fest.
  2. Montieren Sie eine Messuhr (oder verwenden Sie ein Laser-Ausrichtungssystem) am Maschinenrahmen in der Nähe von Fuß 1.
  3. Den Zeiger auf Null stellen, dann die Schraube an Fuß 1 lösen.
  4. Notieren Sie die maximale Bewegung des Messzeigers – dies ist der weiche Fuß bei Fuß 1.
  5. Ziehen Sie die Schraube an Fuß 1 wieder fest.
  6. Wiederholen Sie den Vorgang für jeden verbleibenden Fuß.
Unterlegscheibendicke = Messwert der Messuhr am weichen Fuß

Praktisches Beispiel

Beispiel – 4-Fuß-Motor

Lesungen: Fuß 1 = 0,02 mm, Fuß 2 = 0,08 mm, Fuß 3 = 0,03 mm, Fuß 4 = 0,15 mm

Fuß 4 = 0,15 mm → SCHEITERN (überschreitet den Grenzwert von 0,10 mm)

Fuß 2 = 0,08 mm → WARNUNG (zwischen 0,05 und 0,10 mm)

Füße 1 und 3 → PASSIEREN (unter 0,05 mm)

Korrektur: Hinzufügen 0,15 mm Unterlegscheibe Unter Fuß 4, dann alle Füße erneut überprüfen.

💡 Tipp: Vor der Schaftausrichtung muss unbedingt ein weicher Fuß korrigiert werden. Ein weicher Fuß führt zu ungenauen und nicht reproduzierbaren Messwerten.

⚠️ Hinweis: Wenn sich beim Lösen einer Schraube der Fuß hebt und ein negativer Messwert angezeigt wird, deutet dies auf ein durch äußere Kräfte verursachtes Federn/eine reaktive weiche Fußstellung hin. Verwenden Sie keine Unterlegscheiben, sondern identifizieren und beseitigen Sie stattdessen die äußere Kraft (Rohrspannung, Leitungsspannung usw.).

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