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Rechner für zulässige Restunwucht

Berechnen Sie die maximal zulässige Restunwucht für jeden Rotor gemäß ISO 21940-11. Geben Sie Masse, Drehzahl und Auswuchtgütegrad an.

ISO 21940-11 ISO 1940-1 G0.4 - G4000
Schnellvoreinstellungen

Ergebnisse

Zulässige Gesamtunwucht
Spezifische Unwucht (Exzentrizität)
Unwucht pro Ebene
Winkelgeschwindigkeit ω
Ausgewogene Note

Zulässige spezifische Unwucht

Gemäß ISO 21940-11 beträgt die zulässige spezifische Unwucht (Exzentrizität):

  • G — Auswuchtgütegrad (mm/s)
  • n — Betriebsdrehzahl (U/min)
  • ω — Winkelgeschwindigkeit (rad/s)

Gesamte zulässige Restunwucht

Wo m ist die Rotormasse in kg. Ergebnis Upro ist in g·mm, wenn epro ist in μm und m in kg.

Auswuchtgüteklassen

Klassee-ω (mm/s)Typische Anwendung
G0.40.4Gyroskope, Spindeln
G1.01.0Antriebe von Schleifmaschinen
G2.52.5Gas-/Dampfturbinen, Turbolader
G6.36.3Ventilatoren, Pumpen, Motoren, allgemeine Maschinen
G1616Landwirtschaftliche Maschinen, Autoräder
G4040Autoräder, Felgen
G100100Komplette Hubkolbenmotoren
G250250Viertaktmotoren auf starren Lagerungen
G630630Kurbelwellenantriebe (schnelle Dieselmotoren)
G16001600Langsame Dieselmotoren auf starren Lagerungen
G40004000Kurbelwellenantriebe (große Dieselmotoren)

Praktisches Beispiel

Beispiel – Radialventilatorrotor

Gegeben: Rotormasse = 120 kg, Drehzahl = 1500 U/min, Güteklasse = G6.3

ω = 2π × 1500 / 60 = 157,08 rad/s

epro = 6,3 × 1000 / 157,08 = 40,11 μm

Upro = 40,11 × 120 = 4.813 g·mm

Pro Ebene (2 Ebenen, 50/50): 4.813 / 2 = 2.407 g·mm

⚠️ Hinweis: Bei scheibenförmigen Rotoren ist eine 50/50-Aufteilung zwischen den Ebenen akzeptabel, wenn der Schwerpunkt zentriert ist. Bei langen Rotoren ist die Hebelregel anzuwenden, die auf der tatsächlichen Schwerpunktlage relativ zu den Korrekturebenen basiert.

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