Kostenloses Ingenieurwerkzeug — #009
Rechner für kritische Rotordrehzahlen
Berechnen Sie die erste kritische Drehzahl (Eigenfrequenz) einer Welle mit zentraler oder verteilter Masse mithilfe des Rayleigh-Verfahrens. Vergleichen Sie diese mit der Betriebsdrehzahl, um einen Sicherheitsabstand zu gewährleisten.
Ergebnisse
Flächenmoment
Zentralmassen — Einfach unterstützt
Für eine Welle mit konzentrierter Masse m in der Feldmitte und an den einfach gelagerten Enden:
Stützbedingungenfaktoren
Der Steifigkeitskoeffizient k Änderungen je nach Unterstützungstyp:
| Unterstützung | Steifigkeit k | Faktor vs SS |
|---|---|---|
| Einfach gelagert (zentrale Last) | 48EI / L³ | 1.00 |
| Fest-Fest (zentrale Last) | 192EI / L³ | 4.00 |
| Kragarm (Endlast) | 3EI / L³ | 0.0625 |
Praktisches Beispiel
Gegeben: L = 800 mm, d = 50 mm, m = 30 kg, Stahl E = 210 GPa, einfach gelagert
I = π × 50⁴ / 64 = 306.796 mm⁴
k = 48 × 210.000 × 306.796 / 800³ = 6.029 N/mm
ω_n = √(6.029.000 / 30) = 448,2 rad/s
N_cr = 448,2 × 60 / (2π) = 4.280 U/min
⚠️ Hinweis: Dieses vereinfachte Modell geht von einer masselosen Welle mit einer einzigen konzentrierten Masse aus. Für genauere Ergebnisse bei schweren Wellen sollten die Rayleigh- oder Dunkerley-Verfahren herangezogen werden, die die verteilte Wellenmasse berücksichtigen.
Professionelle Feldwuchtgeräte und -software. Vibrationen messen, kritische Drehzahlen ermitteln und Rotoren vor Ort auswuchten. In über 50 Ländern im Einsatz.